Über die letzten 40 Jahre haben die Mieterinnen und Mieter den Mehrwert dieses Hauses überhaupt erst geschaffen, und der steht nicht zum Verkauf.

Wir fordern die Neues Kreuzberger Zentrum KG Kottbusser Tor Beteiligungen GmbH & Co. auf,

  • das NKZ seinem „wirtschaftlichen Eigentümer“ zu übertragen, d.h. diesen sozialen Wohnungsbau an die öffentliche Hand zu verkaufen;
  • den Mieterinnen und Mietern Mitsprache in den Entscheidungsprozessen über das NKZ einzuräumen;
  • den Mieterrat NKZ im Sinne des Wohnraum-versorgungsgesetzes anzuerkennen.

Wir fordern den Berliner Senat auf,

  • den gesamten sozialen Wohnungsbaubestand zu erhalten, zu (re-)kommunalisieren sowie durch Neubau und Zukauf zu erweitern;
  • ein Umwandlungsverbot für Mietwohnungen in Eigentumswohnungen zu beschließen, insbesondere für Wohnungen, die mit staatlichen Fördergeldern erbaut wurden;
  • das NKZ zu kommunalisieren und in eine Eigentumsform zu überführen, die gemeinnützig ist und die soziale Bindung des Wohnraums auf Dauer gewährleistet.

Wir fordern Mitsprache und Selbstverwaltung, in der wir Mieterinnen und Mieter entscheiden, wie wir leben und arbeiten wollen.
Wir wehren uns gegen einen Verkauf an private Investoren oder Kapitalgesellschaften.

Forderungen und Unterschriftenlisten zum Download als PDF

Categories:

admin

Weitere Beiträge

Für bezahlbaren Wohnraum in Kreuzberg

Der Mieterrat des Neuen Kreuzberger Zentrums unterstützt die Forderungen der Mieter_innen vom südlichen Teil des Kottbusser Tors und ruft mit auf zur Demonstration „… denn die Häuser gehören uns“ am Freitag, 26. Mai 2017.

Gemeinsam gegen die Macht privater Investoren

Protest der Mieter/innen für ein NKZ in öffentlicher Hand Am frühlingshaften Samstag, den 1. April 2017, überschallte ein Lautsprecher die urbane Soundkulisse des Kottbusser Tors in Berlin-Kreuzberg. „Deutschlands gefährlichster Ort… für Spekulanten“ titelte am Tag Read more...

Investor macht sich rar, Gewobag kommt wohl zum Zug

Neues Kreuzberger Zentrum Mitten in Kreuzberg  wird sich am heutigen  Donnerstag  zeigen, ob der rot-rot-grüne Senat den Milieuschutz wie geplant vorantreiben kann.